Aufruf zur Vernetzung

Hallo meine lieben bayerischen Permakulturfreunde!

Der Jahreswechsel steht an. Der einerseits gefürchtete, andererseits herbeigesehnte 21. Dezember 2012 steht nun direkt vor der Tür :-).

Wir werden es sehen, was es uns bringt, oder?

Auf alle Fälle bringt das neue Jahr bestimmt viele neue Permakulturkontakte. Der Wunsch nach Selbstversorgung, nach Unabhängigkeit steigt und die Initiative  bayerisches Permakulturnetzwerk sieht sich als Vermittler, Förderer, Informationsaustauscher usw.

Damit dies auch wirklich möglich ist, fordere ich Euch zum Mitmachen auf. Bitte schaut durch diese Seiten und meldet uns Euer Projekt, wenn Ihr Mithilfe braucht, wenn Ihr Kurse anbietet, wenn ein neuer Stammtisch sich regelmäßig trifft, wenn es interessante Internetseiten oder Artikel gibt usw.

Permakultur lebt vom TUN! Also tun wir :-). Autark und doch Miteinander!

Somit wünsche ich Euch eine schöne, ruhige  Weihnachtszeit, kommt gut ins neue Jahr und lasst es Euch gut gehen,

Eure Hannelore Zech

wintereinbruch-ende-oktobersie-ist-von-v%C3%A4terchen-frost-%C3%BCberrascht-wordensaturnische-zeithier-gedeihen-h%C3%B6llisch-scharfe-chilliessonnenfalleDie Bilder stammen vom Hortus Magica, www.hortusmagica.de

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Bericht über das 3. bayerische Permakulturnetzwerktreffen im Hortus Insectorum

Hallo liebe Freunde der Permakultur!

Ein erfolgreiches 3. Permakulturtreffen liegt hinter uns. Gut vorbereitet und organisiert durch Markus Gastl vom Hortus Insectorum in Beyerberg in Mittelfranken, kamen sowohl „alte Hasen“ der Permakultur, als auch viele neu dazugekommene und vor allen Dingen, sehr viele  regionale  Interessenten. Viele Stände aus der Région, wie der Obst- und Gartenbauverein Beyerberg, das Netzwerk Blühende Landschaften, einige Kräuterstände, Angebote von Blumenzwiebeln und Heilpilze über Bücherangebote rund um Permakultur, essbare Wildpflanzen, Kräuter und Selbstversorgung rundeten das Angebot ab. Ein Stand mit originell Gebasteltem aus Naturmaterialien lud dazu ein, mit zu basteln und durch Clown Wim und Clownin Locki kam das Lachen auch nicht zu kurz.

Immer wieder fanden Führungen durch den Hortus statt. Markus Gastl führte durch diesen besonderen Insektengarten und erläuterte, wie es dazu kam, diesen Garten anzulegen und was die einzelnen Steinpyrmiden usw. zu bedeuten haben. Immer wieder arbeiten interessierte Leute mit an diesen Steinpyramiden und jede dieser Bauten hat seine Bedeutung. Pyramiden wie: Angst, mangelnde Taten, Wollust, Gier und weitere „Todsünden“ und negative Attribute gehen über in Positives, wie Mut, Enthusiasmus, Geduldigkeit, Behutsamkeit usw. So gibt dieser Garten auch „Futter für die Seele“. Der Name des Gartens war aber auch Programm. So konnten wir den Laubfrosch, die Gelbbauchunken, Grasfrösche, verschiedenste Falter und Insekten genau beobachten. Sogar auf dem neu erworbenen Gelände, wo die Schuttberge sich noch so auftürmen und einfach nur ein riesiges Loch gebaggert war, haben die Tiere diesen Bereich schon erobert. In diesem, als Sonnenfalle gedachten Loch, hält sich durch den lehmigen Untergrund das Wasser, indem bereits Gelbbauchunken und Rückenschwimmer daheim sind. Dies wird natürlich berücksichtigt und mit Freude zur Kenntnis genommen und aus der gedachten Sonnenfalle wird ein nachgebautes Steinbruch-Biotop!

Ein weiteres Highlight war die Präsentation der Kugelbeute von Andreas Heidinger zur wesensgemäßen Bienenhaltung. Genaue Vorführungen und Erläuterungen zu den Bienen und dem entstehenden Honig. Und….ich hab den Honig aus der Wabe probieren dürfen und er war unvergleichbar!!!!

Den Abschluß der Veranstaltung rundete Dr. Immo Fiebrig mit seiner Buchvorstellung „Jedem sein Grün“ ab. Als Co-Autor dieses Buches erläuterte er die Entstehung und den Hintergrund des Buches und erläuterte die Holzer´sche Permakultur. Unter Mithilfe von Bildern aus dem Laptop Jochen Kollers konnten dann auch noch alle Fragen befriedigend beantwortet werden.

Unterm Strich: Die Resonanz war hervorragend, die Permakultur in Mittelfranken, sprich Nürnberger Raum, kann jetzt durch diese Vernetzungsarbeit hoffentlich richtig starten, die Akzeptanz in der Nachbarschaft des Hortus Insectorum wird immer größer, das Verstehen setzt ein ;-), viele neue Bekanntschaften und Freundschaften konnten geschlossen werden und der Lerneffekt erst, war riesig!!!

Wer nochmal reinschauen möchte, um einen kleinen Einblick zu bekommen, hier die filmische Aufarbeitung aus dem Hortus Insectorum:

http://www.youtube.com/watch?v=5lmlvk72sLc

Wir hoffen, diese Vernetzungsarbeiten erfolgreich weiterführen zu können, ein Platz für das Netzwerktreffen 2013 wurde jedenfalls schon gefunden!

Ich freue mich jedenfalls auf jede Resonanz und hoffe auf weitere gute bayerische Vernetzungsarbeit auch zwischen den Treffen, hier auf dieser Homepage. Schaut immer mal wieder rein, besonders in die Veranstaltungen und die Fundgrube.

Mit besten permakulturellen Wünschen,

Eure Hannelore Zech

3. Permakulturnetzwerktreffen der Bayern

Hallo liebe Freunde der Permakultur in Bayern und Drumrum!

Jetzt steht endlich alles fest, wir haben den Ort und wir haben das Programm. Sollte sich gerne noch jemand gestalterisch, vortragsmäßig oder mit einem Verkauf- oder Infostand beteiligen wollen, Ansprechpartner wären Markus Gastl, von www.hortus-insectorum.de oder Hannelore Zech vom www.waldgarten-laimer.de

Und hier das Programm:

am 25.August 2012, in 91725 Beyerberg, Schreinergasse 10, ab 14 Uhr: öffentliche Veranstaltung

 

Das 3.te Permakulturtreffen Bayerns

am 25.August ab 14 Uhr öffentliche Veranstaltung, kostenfrei

die Führungen durch den Hortus Insectorum sind kostenpflichtig

 

10.00 Uhr Begrüßung des harten Kerns (d.h. Leute mit eigenen Permakulturprojekten) und kurze prägnante Vorstellungsrunde (Bitte telefonische Anmeldung um die Personenzahl abzuschätzen!)

11.00 Uhr Führung durch den Hortus
12 Uhr gemeinsames Mittagessen am Buffet (das heißt, jeder bringt was mit, auch Geschirr muß selbst mitgebracht werden)
ab
14 Uhr unterschiedliche Infostände (Auflistung siehe unten) und Gelegenheit mit Permakultur Erfahrenen ins Gespräch zu kommen

Begrüßung durch Markus Gastl und Vorstellung der Netzwerkarbeit durch Hannelore Zech (Stand 4)

14.30 Uhr reguläre Führung durch den Hortus

  Wer möchte noch sein Projekt, seine Arbeit, seine Initiative an einem eigenen Stand vorstellen? Bitte telefonisch Kontakt aufnehmen!

 15.30 Uhr reguläre Führung durch den Hortus
15.30 Uhr Clowns Wim und Locki

für alle Menschen, die schon jetzt ein Lächeln auf ihren Lippen brauchen…;-) 

16.30 Uhr Vortrag

Dr. Immo Fiebrig stellt das neue Permakultur-Buch des Autorentrios Fiebrig/Anger/Schnyder vor: 

„Jedem sein Grün! – Urbane Permakultur – Selbstversorgung ohne Garten“ mit einer Einführung in die Holzersche Permakultur (Stand 2)

16.30 Uhr reguläre Führung durch den Hortus

 17.30 Uhr reguläre Führung durch den Hortus

18.30 Uhr reguläre Führung durch den Hortus dann

Ende der öffentlichen Veranstaltung

Für den harten Kern, die noch gemeinsam im Hortus oder der Gegend übernachten,  gemeinsames Abendessen (Reste vom Mittagsbuffet, bzw. selbstmitgebrachtes) und Gespräche bis Open End

Stand 1

Kinderbasteln am Stand von Thomas Fitzthum, dem bunten Vogel, der in der heutigen Zeit ohne elektrischen Strom lebt

mehr Infos über seine Arbeit

hier!!!!!!

Stand 2

Dr. Immo Fiebrig stellt sein Buch im Vortrag um 16.30 Uhr vor…

Geschichten über das Zustandekommen des Buches und Tipps sowie Anregungen zu dem, was jeder bei sich zu Hause gärtnerisch tun kann, um sich mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen. Vorstellung aktueller Projekte, Beantwortung von Fragen und Signierung des Buches (natürlich in grüner Schrift!)

Stand 3

Jürgen Schwandt, 57 Jahre alt, hat sein Hobby zu seinem zweiten Beruf gemacht und

baut jetzt als Schreiner Nisthilfen.

Verschiedene quadratisch künstlerisch gestalteten Elemente bieten Wildbienen, Schlupfwespen, Florfliegen, Ohrkneifer, Schmetterlingen und noch allerlei Insekten Unterschlupf und Kinderstube.

Dieses Wissen und die Begeisterung gibt er an Schulklassen und Kindergärten weiter.
Am Stand zeigt er Grundtechniken für Erwachsene und Kinder. Verkauf von Nisthilfen und Fachgespräche.
 

Stand 4

Hannelore Zech informiert über die Netzwerkarbeit und bietet unterschiedliche Dinge für die erfolgreiche Permakultur im eigenen Garten an 

Markus und Anja Kraft bieten Bücher rund um Permakultur und naturverbundenes Leben an. Verkauf von Kupferwerkzeug. 
Projektflyer und jede Menge aktuelle Kursdatenblätter  liegen hier aus. Fragen rund um das Netzwerk werden kompetent beantwortet.

 

Stand 5

Regionalmanagement Region Hesselberg,

eine Region stellt sich vor…

Was gibts noch hier rund um den Hesselberg?

 

Stand 6

Netzwerk Blühende Landschaft Regionalgruppe Hesselberg/Burgoberbach

 Ich freue mich, Euch alle mal persönlich kennen zu lernen und mit Euch ins Gespräch zu kommen!
Liebe Grüße und bis bald,
Hannelore Zech

Bayerisches Netzwerktreffen 2012

Aufruf zum Mitbestimmen!

Hallo liebe Permakulturfreunde aus Bayern,

es geht um das heurige Netzwerktreffen. Das Permakulturnetzwerk Bayern geht jetzt ins 3. Jahr und die Zahl der Interessenten ist gestiegen. Das freut uns natürlich sehr. So soll es auch sein. Allerdings ist es immer schwierig geeignete Plätze zu finden, an dem man es auch einen ganzen Tag aushalten kann. Natürlich steht der Waldgarten und Seminarraum Laimer im Niederbayerischen zur Verfügung. Doch sollte es einen Ort geben, bzw. einen Permakulturisten, der in Bayern zentraler liegt, der Platz hat, sowohl draußen als auch unter Dach, z. B. ein großer Stadl, dann wäre hier die Möglichkeit gegeben sich zu melden.

Als Termin haben wir uns den 25. oder 26. August vorgemerkt. Eine Zeit kurz bevor die Haupternten beginnen, eine Zeit der Fülle.

Deswegen haben wir uns auch die Verkostung so vorgestellt, das einfach jeder etwas mitbringt und so füllt sich ein schönes großes Buffet, und wir können so  aus der ganzen bayerischen Fülle schöpfen.

Der Tag selbst wird sich wieder so gestalten, dass um 10 Uhr begonnen wird und bis ca. 17 – 18 Uhr der offizielle Teil beendet ist. Es wird wieder einige Vorträge geben, wobei der praktische, persönliche Teil und Austausch untereinander doch Vorrang haben sollte. Sollten wir es am Samstag machen, dann wäre die Möglichkeit noch gegeben evtl. zu zelten und die Zeit bis zum Sonntag zu nutzen um sich privat noch auszutauschen. Sonntags bricht es immer so abrupt auseinander.

Wir möchten Eure Meinung dazu hören, Ihr habt hier die Möglichkeit der Mitsprache.

Wir bedanken uns im Voraus und hoffen um rege Mitsprache,

das Organisatorenteam Hannelore Zech und Marko Kraft-Slacanin

Eure Meinung könnt Ihr hier hinterlassen, mir auf Facebook (Hannelore Zech) mitteilen oder unter post(at)permakulturnetzwerk-bayern mailen.

Dieser Eintrag wurde am 9. Januar 2012 veröffentlicht. 3 Kommentare

Aus aktuellem Anlass: Irrwitz und Wahnsinn Kernkraft

Im Handelsblatt vom 16.03.2011, einer Tageszeitung, die nicht gerade wegen ihrer Permakulturnähe verschrien ist, kann man/frau einen Kommentar von Jeremy Rifkin lesen, der an Klarheit kaum zu wünschen übrig lässt. Das angenehme daran: Jede/r, der/die rechnen kann, wird einem simplen Taschenrechner die Atom-Ideologen widerlegen können.

Ich empfehle zur Lektüre: Jeremy Rifkin sieht das Ende des Atomzeitalters gekommen

 

2. Jahrestreffen des Permakulturnetzwerk Bayern in Gauting bei München

Am 6. Februar 2011 haben sich 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bayern und dem Rest der Welt (u.a. BRD, Mexiko, Türkei) zum zweiten Jahrestreffen des Permakulturnetzwerk  Bayern  im Öko & Fair in Gauting / München eingefunden.

Schwerpunkte des Treffens waren: (1) einander in der gesamten Runde persönlich vorstellen und kennen lernen und (2) eigene Projekte vorstellen.

(1) Vielfältig waren die Zugänge und Motive, sich mit Permakultur im Allgemeinen zu beschäftigen und zu unserem Netzwerktreffen im Besonderen zu kommen. Zum Beispiel: (a) regionale Kontaktsuche: wer in meiner Wohnortnähe ist auch in Permakultur engagiert? …mit wem kann ich Erfahrungen austauschen, ggf. direkt zusammenarbeiten? (b) individuelle Themen: Alternativen zur gängigen Ernährung wegen Einschränkungen oder um Giften in den Nahrungsmitteln auszuweichen, (c) ich sehe, so werden wir in Gesellschaft und im Umgang mit der Mitwelt nicht weitermachen können, doch welche neuen Wege praktizieren andere, …auf dem Lande, …in der Stadt?

(2) vorgestellte Projekte:

(2.1) Hannelore und Anton Zech stellten sowohl ihr eigenes Projekt (Permakultur am Haus, im eigenen Garten, Spezialität Bodenbearbeitung mit Zwergschweinen) sowie das Projekt Waldgarten Laimer, beide in der Nähe von Landau an der Isar / Niederbayern. (weitere Infos unter: http://waldgarten.wordpress.com)

(2.2) Britta Herreiner stellte ihre Projekte vor, von denen eines in Kooperation mit der regionalen Arbeitsagenturen  im Raum Ammersee / Starnbergersee durchgeführt werden soll und ökologische wie soziale Aspekte gleichermassen beinhaltet. (weitere Infos unter: www.oekologiezentrum.de). Zudem soll eine Stiftung, aktuell in Gründung, Permakulturprojekte fördern.

(2.3) Anja Kraft und Marko Kraft-Slacanin aus Stallwang (Niederbayern, Bayerischer Wald) stellten ihr Projekt (Umorganisation eines Hofes, Neubau eines Strohballenhauses) mit dem Schwerpunkt Geomantie vor: erdenkraft.

(2.4.) Alexander Baretzky stellte sein Gut Lamplstätt (nahe Wasserburg am Inn) kurz vor (Nähere Infos unter:  http://www.lamplstaett.de) und verwies mit Carsten Essig auf den nächsten Permakulturzertifikatskurs mit Bernhard Gruber und Christoff Schneider. (Anmeldung unter: http://www.seventh-generation.de/seminare/permakultur/gut-lamplstaett.html)

(2.5) Die junge Familie Fuchs (mit dem jüngsten Teilnehmer im Maxicosi) berichtete von ihren Möglichkeiten als Mieter und der vermieterseitigen Unterstützung, verwies dabei auf die notwendige Bescheidenheit bei der Verwirklichung der eigenen Ziele, da Kräfte und Zeit doch begrenzt seien.

(2.6) Anna-Lisa Schmalz und Jörn Wiedemann stellten seitens der RegionalenWirtschaftsgemeinschaft das Komplementarwährungsprojekt REALO für den Raum München vor. Anlaß waren die Finanzmarktspekulationen, die Ende 2007 zu einer weltweiten Krise geführt hatte. Ziel des Projektes ist, eine „Währung“ zu schaffen, die regionales Wirtschaften stärkt und in ihrer Leistungskette letztlich auch krisenfest sein soll. In das Konzept wurden Ansätze bestehender Regionalwährungen aufgenommen und neu mit Tauschkreisaspekten kombiniert.  Näheres unter ReWiG München nachzulesen unter ReWiG München.

Carsten Essig hat uns noch etwas mit Kino der besten Art verwöhnt, nämlich mit einem engagierten Filmbericht: „Karl-Ludwig Schweisfurth – Handgemachte Lebensmittel in ökologischer Qualität“. Der Film und das Interview können hier gefunden werden: http://www.seventh-generation.de/projekte/europa/deutschland-k-l-schweisfurth.html

Pausen wurden zu regem Austausch in Gesprächen genutzt

Ich danke Hannelore Zech und Carsten Essig für die Organisation sowie Christiane Lüst für die Gastfreundschaft und das Tagungscatering im Öko & Fair, Gauting, Tel.: 089/89311054, www.oeko-und-fair.de, Berengariastraße 5 (hinter dem Sommerbad), 82131 Gauting

Georg Huber

Willkommen beim Permakulturnetzwerk Bayern

Am 21.02.2010 war es so weit. Das Gründungstreffen der Intitiative Permakulturnetzwerk Bayern.

Kleines Gruppenfoto

Biolandbau und ökologische Landwirtschaft sind für die meisten Menschen nicht mehr erklärungsbedürftig. Doch was ist unter Permakultur zu verstehen?

Ziel der Permakultur ist es, den Boden dauerhaft ökologisch verträglich und wirtschaftlich tragfähig zu nutzen. Permakultur ist auch eine Antwort auf die Krise, in die das weltweite Wirtschaftssystem durch das Erreichen des Ölfördermaximums („Peak Oil“) geraten wird. Permakulturelles Wirtschaften ist nicht nur „bio“, sondern ein systemischer Ansatz. So könnte auch die Lebensmittelversorgung in Stadt und Land sichergestellt werden, wenn es durch Ölverknappung zu teuer wird, Zucchini aus Sizilien oder Paprika aus Andalusien Tausende von Kilometern durch die Gegend zu karren. Folgerichtig lauten die „5R“ der Permakultur: refuse – reduce – reuse – repair – recycle, zu deutsch: (Müll) vermeiden – (Verbrauch von Bodenschätzen und Energie) verringern – (Gebrauchsgegenstände) wiederverwenden – wiederherstellen – Wertstoffe wieder in den Kreislauf einbringen.

Um die Ziele der Permakultur einer breiteren Öffentlichkeit nahe zu bringen, initiierten Hannelore Zech aus Landau an der Isar und Georg Huber aus Tiefenbach in der Oberpfalz ein Treffen von Permakultur-Aktiven. Sie begrüßten am Sonntag, 21. Februar, im Landauer Ristorante Pizzeria Gattopardo rund 20 Interessierte aus Landau, dem Allgäu, aus Ober- und Niederbayern sowie aus Österreich. Als Überraschungsgast brachte der österreichische Permaculturedesign-Kursleiter Christoff Schneider Oliver Holmgren mit, den 23-jährigen Sohn des australischen Mitbegründers der Permakulturbewegung, David Holmgren. Oliver erzählte kurz von seinem Leben in Meliodora, dem Wohnsitz seines Vaters, wo er in einer essbaren Landschaft („edible landscape“) aufwuchs.

Ein weiteres wichtiges Ziel der Initiative ist die Gründung eines bayernweiten Netzwerkes für Permakultur-Aktive. Als „Pate“ versteht sich der österreichische Verein Perma-Norikum (perma-norikum.net), dessen Obmann Hermann Gruber u. a. von Samentausch-Börsen, gemeinsamen Pflanzaktionen und einer Vereinsbibliothek berichtete.

Georg Huber